Ab der Wintersaison 2020/2021 kompensiert ASI Reisen als nach eigenen Angaben erster Reiseveranstalter den CO₂-Verbrauch seiner selbst veranstalteten Reisen vollständig. Das heißt, es werden nicht nur der Flug, sondern auch der lokale Transport, Unterkünfte und Aktivitäten kompensiert.

„Wir wollen mit der vollständigen CO₂-Kompensation unserer Reisen neue Maßstäbe im Tourismus setzen“, so Geschäftsführer Ambros Gasser. Einen Beitrag für Klimaschutz zu leisten, dürfe nicht mehr freiwillig, sondern sollte für alle verpflichtend sein. Bis dato hätten nur fünf Prozent der Gäste die freiwillige Kompensation in Anspruch genommen – „ein viel zu geringer Prozentsatz“, findet Gasser.

Die Kompensation in den Reisepreis zu integrieren sei nur eine Maßnahme auf der Agenda für nachhaltiges Handeln. „Derzeit entwickeln wir Lösungen und Maßnahmen, wie wir künftig einen Schritt früher ansetzen können, um grundsätzlich den CO₂-Verbrauch auf unseren Reisen zu minimieren“, ergänzt der Geschäftsführer.

Mit dem im Reisepreis inkludierten Kompensationsbeitrag unterstützt ASI Reisen das Waldschutz-Projekt Kariba in Simbabwe, das von South Pole, einem der führenden Anbieter von globalen Lösungen für die Finanzierung von Nachhaltigkeit betreut wird.

Mit dem Schritt will das Familienunternehmen aus Innsbruck sein langjähriges Engagement für mehr Nachhaltigkeit unterstreichen. Die gesamte Firmenphilosophie des Aktiv- und Erlebnisreiseveranstalter basiert laut Gasser auf streng nachhaltigen Gesichtspunkten. So ist beispielsweise das im vergangenen August bezogene neue Firmengebäude ein nach neuesten Energie-Effizienz-Standards konzipiertes Holzhaus.

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