An der Produktionsanlage von Northvolt sind auch Volkswagen und BMW beteiligt. Sie soll, voll ausgebaut, Lithium-Ionen-Zellen mit einer Kapazität von 40 Gigawattstunden pro Jahr liefern. Die Bundesgarantie beläuft sich auf 525 Millionen US-Dollar.

Die Bundesregierung unterstützt den Bau einer Batteriezellfabrik in Schweden mit einer Bürgschaft über 525 Millionen US-Dollar (umgerechnet 440 Millionen Euro). Gebaut wird die Fabrik von Northvolt, mit Beteiligung von Volkswagen und BMW. Die beiden Unternehmen gehen mit Northvolt eine strategische Kooperation für die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Lithium-Ionen-Batteriezellen ein. In der letzten Ausbaustufe soll das zu hundert Prozent mit Wasserkraft versorgte Werk eine Kapazität von 40 Gigawattstunden pro Jahr haben.

Die Northvolt-Produktionsanlage in Schweden dient zudem als Referenz- und Pilotprojekt für die Batteriezellfertigung „Northvolt Zwei“, die als Joint Venture zwischen Northvolt und Volkswagen ab 2024 in Salzgitter in Betrieb gehen soll.

Neben Deutschland beteiligen sich auch Frankreich, Japan und Korea sowie die Europäische Investitionsbank an der Gesamtfinanzierung. Die Bundesbürgschaft erfolgt im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung des Bundes. Mit so genannten UFK-Garantien können Vorhaben im Ausland unterstützt werden, an denen ein besonderes staatliches Interesse – vorliegend wegen der Bedeutung für den deutschen Automobil- und Elektromobilitätssektor – besteht. Die UFK-Garantie sichert im Rahmen der Gesamtfinanzierung einen von Banken ausgereichten Kredit in Höhe von 525 Millionen US-Dollar gegen den Ausfall von politischen und wirtschaftlichen Risiken bis zu einer Höhe von 80 Prozent ab.

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