Nach der Ankündigung, den größten Teil aller Reiseaktivitäten einschließlich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb, bis auf weiteres auszusetzen, arbeitet TUI an der Rückholung von Urlaubern aus den Zielgebieten. Gäste, deren Rückreise ohnehin in den nächsten drei Tagen stattfindet, sollen nach Möglichkeit mit ihren geplanten Flügen heimkehren.

Bei allen anderen Gästen werde versucht, sie früher als ursprünglich geplant nach Deutschland zu bringen. Die Urlauber werden entweder direkt oder über ihr Reisebüro informiert. Erste Ansprechpartner für Gäste in den Zielgebieten ist die örtliche Reiseleitung. „Unsere Mitarbeiter arbeiten rund um die Uhr und versuchen, alle Kunden so gut wie möglich zu betreuen und Lösungen zu finden“, so ein Sprecher gegenüber touristik aktuell.

Parallel dazu arbeitet TUI daran, die Zusammenarbeit mit wichtigen Hotelpartnern neu zu regeln und sich somit für den Neustart des Geschäfts flexibel aufzustellen. Dazu gehört, dass Vorauszahlungen „auf nicht erfüllbare Garantiekontingente“ eingestellt werden. Die neuen Verträge sollen deutlich variabler formuliert werden.

Liquiditätsengpässe gibt es bei TUI bislang nicht. Man habe ein starkes erstes Quartal hinter sich, von dem man jetzt etwas zehren könne, heißt es. Zudem verfüge man über einen Kreditrahmen in Höhe von etwa 1,4 Milliarden Euro. Nichtsdestotrotz habe man Staatshilfen beantragt, um die aktuelle Flaute- und Stornozeit zu überbrücken und die Basis für die Zeit zu legen, in der das Geschäft wieder anläuft.

Den Beitrag zur Einstellung des operativen Geschäfts von TUI finden sie hier.

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