Die USA führen eine Corona-Testpflicht für alle Flugreisenden ein. Ab 26. Januar müssen alle Einreisenden vor dem Abflug einen negativen PCR-Test nachweisen, wie die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC ankündigt. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. 

Demnach muss den Airlines das Testergebnis oder ein medizinischer Nachweis einer durchgemachten Covid-19-Infektion vor dem Boarding vorgezeigt werden. Erfolgt dies nicht, dürfen die Passagiere nicht an Bord gehen. In den USA sollen die Einreisenden nach den Empfehlungen der CDC dann sieben Tage in Quarantäne bleiben und nach drei bis fünf Tagen einen neuen Test machen.

Das neue Prozedere hat für den Flugverkehr aus Deutschland aber bislang nur wenig Relevanz. Denn wegen der Corona-Pandemie gilt für die meisten europäischen Länder bereits seit zehn Monaten ein Einreiseverbot. Ausgenommen sind laut Auswärtigem Amt unter anderem US-Staatsbürger oder Personen mit einem ständigen legalen Aufenthaltsstatus in den USA. Allerdings gibt es bereits seit vergangenem Herbst eine Diskussion über mögliche Lockerungen.

Auch Kanada verlangt seit Kurzem einen negativen Covid-19-Test von allen Einreisenden ab fünf Jahren (siehe hier).
 

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