Die negativen Auswirkungen des Reisens auf das Klima, vor allem durch Flüge, lassen sich nicht umgehen, nur kompensieren. Und genau dies tun immer mehr Spezialveranstalter für ihre Kunden.

So kompensieren Studiosus und die Schwestermarke Marco Polo seit Beginn des Jahres nicht nur die Treibhausgas-Emissionen der erdgebundenen Beförderung, sondern darüber hinaus die sämtlicher Flüge und Übernachtungen inklusive der Verpflegung. Finanziert werden im Gegenzug diverse Klimaschutzprojekte.

Seit dem 1. November 2020 kompensiert auch der Wander- und Trekking-Spezialist ASI Reisen sämtliche CO2-Emissionen, die durch eine Urlaubsreise entstehen. Grundsätzlich arbeite man aber an dem Prinzip, die Emissionen bereits bei der Planung zu vermeiden beziehungsweise zu reduzieren.

Als nach eigenen Angaben einziger deutscher Veranstalter überkompensiert Hauser Exkursionen alle europaweiten Flüge zu 110 Prozent. „Leider gibt es für die CO2-Kompensation nach wie vor keinen einheitlichen Standard“, bedauert Geschäftsführer Manfred Häupl. „Bei einem Versprechen‚ zu 100 Prozent zu kompensieren, sollten Umweltbewusste daher genau hinschauen.“

Einen anderen Ansatz hat der Veranstalter Chamäleon gewählt und sich ganz dem Regenwald verschrieben. Seit 2019 pflanzt der Erlebnisreisespezialist für jeden Urlauber, den ein Reisebüro einbucht, einen Baum. Der „Chamäleon-Wald“ entsteht in Kooperation mit der Initiative „Plant for the Planet“.

Was die genannten Veranstalter ansonsten noch unternehmen und wie weitere Anbieter das Thema Nachhaltigkeit angehen, lesen Sie in unserem großen Überblick in der aktuellen Ausgabe, die hier kostenlos zu lesen ist.

 

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